Schlagwort: Bewusstsein

Wie Sie die Quelle für Glück und Zufriedenheit finden können

Es gibt tausende Glücksratgeber in den Buchhandlungen. Doch der Weg zu meinem Glück führte nicht durch ein Buch. In diesem Blogbeitrag erfahren Sie alles über meinen Glücksweg und wie einfach es auch für Sie sein kann.

Als ich 21 Jahre alt war, zog es mich in die weite Welt. Ich wollte andere Kulturen, andere Menschen und deren Art zu denken kennen lernen. Mir begegnete die ganze Palette an bunten Farben, Gerüchen und Gefühlen.

Vor allem meine Zeit in der Dominikanischen Republik hat mich persönlich sehr geprägt. Anfangs lebte ich dort in einem kleinen Dorf direkt am Strand. Es wohnten dort vielleicht sechs oder sieben Familien. Alle Hütten lagen zwischen den Palmen verstreut und waren aus einfachem Holz mit Dächern aus Palmblättern gebaut, ohne Strom, fließend Wasser oder Toilette.

Man schlief besser unter einem Moskito-Netz zum Schutz gegen Krebse und sonstiges Getier, das nachts aktiv war. Ich fühlte mich ein bisschen wie Robinson Crusoe. Es war ein herrliches Abenteuer!

Mir wurde dort sehr viel Liebe, Mitgefühl und Hilfsbereitschaft entgegengebracht von Menschen, die selbst nicht viel hatten. Sie gaben großzügig, lachten, sangen und waren fröhlich, auch wenn sie an manchen Tagen nicht wussten, wie sie ihre Kinder ernähren, geschweige denn einen Arzt bezahlen sollten.

Ruhm und Reichtum sind kein Glücksgarant

Ich bin gelernte Arzthelferin und half wo ich konnte. Voller Dankbarkeit gab ich ihnen all meine Liebe und mein Mitgefühl zurück und war selbst dabei wohl am glücklichsten. Ich konnte mit einfachen Dingen etwas verändern, und das erfüllte mich zutiefst.

Ich arbeitete während dieser Zeit in der Tourismus-Branche und jedes Mal, wenn ich das Dorf verließ und zur Arbeit in das große Luxus-Hotel ging, betrat ich eine ganz andere Welt, die dazu im krassen Gegensatz stand. Ich begegnete dort vielen gut situierten Menschen. Menschen die in der Öffentlichkeit standen und eigentlich alles hatten: Ruhm, Reichtum, Einfluss. Und doch spürte ich in ihren Herzen oft Traurigkeit, Unzufriedenheit, Gehetztheit.

Ich begann mich zu fragen, wo denn nun der Quell für wahres Glück und Zufriedenheit liegt, da es offensichtlich nicht wirklich an materiellen Gütern und beruflichem Erfolg gemessen werden kann? Zumindest reicht das alleine nicht aus.

(Er)kenne Dich und Deine Glaubenssätze

Ich fand eine ganz klare Antwort: Sie liegt in uns selbst! Sie liegt in der Art und Weise, wie wir denken und fühlen.

Wir haben auf Grund unserer persönlichen Erfahrungen im Leben bestimmte Themen, Muster und Glaubenssätze abgespeichert, die seither unser Leben, meist unbewusst, beeinflussen.

Es ist wichtig, dass wir uns diese Erfahrungen wieder ins Bewusstsein zurückholen, um zu erkennen, welche Glaubenssätze wir uns im Laufe unseres Lebens abgespeichert haben. Und wie sie nun unser Leben beeinflussen.

Wir müssen sie uns wieder bewusstmachen, um das, was uns nicht mehr dient, auflösen zu können. Nur wenn wir bewusst sind, können wir erkennen, wie der Hase läuft und warum Dinge in unserem Leben sind wie sie sind.

Ich glaube, dass wir dauerhaftes Glück und langfristige Zufriedenheit nur in uns selbst finden. Und was ist mein Erfolgsrezept? Meditation und Achtsamkeitstraining. Diese Techniken haben mir mehr als alles andere dabei geholfen, mich selbst zu erkennen und anzunehmen, meinen Wert zu schätzen und zu lieben.

Es ist ganz einfach

Wir machen es uns nur oft selber schwer, da wir viel zu viel denken und uns mit unserem kreativen Verstand die wildesten Szenarien überlegen, was sein kann, passieren könnte, etc.

Achtsamkeitstraining hilft mir täglich dabei, immer mehr im Hier und Jetzt zu sein und das Glück des Augenblicks täglich aufs Neue zu entdecken.

Was macht Sie glücklich und zufrieden?

Wie gelingt die Liebe zwischen zwei Menschen

Eine Frage, die sich sicher viele Menschen ab und an stellen.

Das Thema Liebe war die letzten Wochen sehr präsent in meinem Leben, denn zum einen hat meine beste Freundin geheiratet. Was für ein freudiges Ereignis!

Ja und dann war natürlich Weihnachten, das „Fest der Liebe“. Das durfte ich dieses Jahr im Kreise meiner spanischen Großfamilie unter andalusischer Sonne feiern. Immer ein besonderer Event! Die vielen Gespräche, die liebevollen Gesten und das Miteinander-Kochen sind immer ein besonderes Geschenk.

Und heute besuchten mich die Sternsinger-Kinder. Jahr für Jahr lernen sie Gedichte und Lieder auswendig und gehen von Haus zu Haus um Geld für andere Kinder zu sammeln, die weniger privilegiert sind, als sie selbst. Welch wunderbares Zeichen der Nächstenliebe, das unsere Kinder immer wieder in die Welt hinaustragen.

Nun sind mir die letzten Wochen Gedanken über die Liebe durch den Kopf gegangen und ich habe diese in einem Brief aufgeschrieben, den ich nun gerne hier veröffentlichen möchte. Möge er als Inspiration dienen und vielleicht dazu ermuntern Ihnen bewusst zu machen, wo in Ihrem Leben Liebe vorhanden ist und wo sie eventuell fehlt. Möge er bewusst machen, wie wichtig die Liebe in unser aller Leben ist.

Ich spreche in den nun folgenden Zeilen von der Liebe zwischen zwei Partnern, aber ich verstehe darunter vor allem die Liebe zwischen zwei Menschen, zwischen Mutter und Kind, zwischen Eheleuten, oder die Liebe zwischen zwei Freunden. Ich denke, das macht keinen Unterschied…

Liebe ist ein sehr starkes Gefühl, das alle Lebewesen auf die eine oder andere Weise berührt.

In meiner Arbeit mit den Menschen ist es das wichtigste Element, wenn es um Heilung geht. Liebe ist ein wichtiges Grundbedürfnis. Wichtig für unser Wohlbefinden, für unsere Seele aber auch für unseren Körper. Liebe trägt dazu bei, dass es uns rundum gut geht. Wie wunderschön wäre unsere Welt, wenn allein die Liebe regieren würde.

Es gibt verschiedene Arten von Liebe. Die erste Liebe in unserem Leben ist die Mutterliebe, gefolgt von der Liebe zum Vater, zu Geschwistern, Freunden. Andere Arten wären z.B. die Nächstenliebe, oder die Liebe zur Natur, zu einem Tier. Und eine weitere sehr wichtige Form ist die Liebe zu mir selbst aber auch die Liebe zwischen zwei Menschen.

Es wird viel von Liebe gesprochen, es gibt Gedichte und Geschichten über Liebe und sie wird überall anders beschrieben oder interpretiert. Aber eine Sache wird dabei meiner Meinung nach zu wenig betont. Nämlich…

Liebe sollte bedingungslos sein. Erst dann wird sie zum Geschenk.

Bedingungslose Liebe ist ein mächtiges Werkzeug, das die Welt wirklich verändern kann.

Bedingungslos lieben! Was bedeutet das im Falle einer Partnerschaft, was bedeutet das für die Liebe zwischen zwei Menschen?

Es bedeutet, nichts vom anderen erwarten, sondern den anderen einfach lieben.

…, den anderen bedingungslos lieben, wie z.B. eine Mutter ein Kind bedingungslos liebt, egal wie oft es schreit oder wie anstrengend es beizeiten auch sein mag. Mutterliebe ist wohl die bedingungsloseste Liebe, die es in unserer Welt gibt.

Es bedeutet, den anderen lieben für das was er ist, mit all seinen Facetten, die diesen Mensch erst zu einem wunderschönen Juwel machen. Jeder ist sozusagen ein Einzelstück.

Es bedeutet, uns von diesem Anderssein des Partners inspirieren lassen. Schenkt er uns doch die Möglichkeit, die Welt mit anderen Augen zu sehen. Sich für diese andere Sichtweise zu öffnen, kann echt spannend und interessant sein. Da können wir viel lernen.

Es bedeutet, dieses Anderssein als Inspiration sehen für sich selbst. Es als Chance betrachten und sich nicht davor zu verschließen und es von vornherein abzulehnen.

…, zu versuchen, den Spiegel zu erkennen, den mir mein Partner vorsetzt. Wenn mein Partner etwas tut, das mich aufregt, ist das meist ein Spiegel für meine eigenen ganz tief in mir ruhenden Themen, die betrachtet werden wollen. Mein Partner fordert mich damit unbewusst auf, schau in dich, was steckt da noch, hol es raus und löse es auf.

Also ein purer Liebesdienst, auch wenn man den anderen in diesem Moment am liebsten auf den Mond schicken würde. Man könnte sich in diesem Moment z.B. dafür entscheiden, sich zurückzunehmen um tief in sich zu schauen, warum reagiere ich so heftig auf das, was gerade geschehen ist.

Bedingungslos lieben bedeutet, nicht versuchen, den anderen nach den eigenen Erwartungen zu formen und zu verändern. Habt gar keine Erwartungen, sondern schenkt dem anderen bedingungslos eure eigene Liebe, eure Zeit, eure Aufmerksamkeit, euren Respekt, eure Wertschätzung.

Es bedeutet zu sagen, ich liebe dich, egal wie du deinen Weg gehen möchtest. Ich werde dir zwar ab und an sagen, wenn ich etwas nicht richtig finde, aber ich respektiere deine Entscheidungen.

Aber das größte Geheimnis hinter all dem kommt jetzt!

Wie schaffe ich das? Wie komme ich auf diesen Weg dorthin, hin zur bedingungslosen Liebe für meinen Partner?

Dieser Weg führt über mich selbst.

Erst muss ich lernen, mich selbst bedingungslos zu lieben, mich selbst bedingungslos anzunehmen, so wie ich bin, mit all meinen Fehlern und Schwächen.

Erst muss ich aufhören, mich selbst zu verurteilen für etwas, was ich vielleicht getan oder nicht getan habe.

Ich muss aufhören, mich selbst zu kritisieren oder negativ zu bewerten für das, was, und wie ich bin, z.B. für mein Aussehen, meinen Körper, für meine persönlichen Schwächen.

Wie viele stehen z.B. schon morgens vor dem Spiegel und schaffen es, meist noch VOR dem Zähne putzen, sich selbst komplett nieder zu machen. Da wird kritisiert und manipuliert… Hier zu viel, dort zu wenig, die grauen Haare huuh, die Falten puhhh….

Erst wenn ich gelernt habe mich selbst anzunehmen wie ich bin mit all meinen wunderschönen Macken und Besonderheiten, mich selbst zu lieben so wie ich hier vor Gottes Angesicht stehe, erst wenn ich meinen eigenen WERT erkannt habe, mich selbst WERTschätze – ohne Bedingungen,… dann kann ich diese bedingungslose Liebe auch weitergeben.

Denn dann wird die Liebe des anderen nicht zum Ersatz für meine eigene innere Leere und Unzufriedenheit.

Dann brauche ich die Liebe des anderen nicht mehr, sondern sie wird zum wunderschönen Zusatzbonus.

Dann ist sie nicht mehr das notwendige Gewicht, um meine eigene unausgeglichene, innere Waage auszubalancieren. Denn sollte man dieses Gewichtsstück eines Tages verlieren, gerät man schnell aus dem Gleichgewicht.

Wenn ich meine eigene innere Balance gefunden habe, dann gerate ich auch nicht aus dem Gleichgewicht, wenn der andere nicht meine Erwartungen erfüllt. Dann habe ich keine Erwartungen mehr.

Dann kann ich die Liebe des anderen bedingungslos als das annehmen was es ist, nämlich als ein unschätzbar wertvolles Geschenk des Himmels.

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